Über WeLL

 

Seit 2016 erforschen wir mit WeLL lokale Umsetzungsmöglichkeiten global ausgerichteter kritisch-emanzipativer Bildung.

In unseren Workshops, Seminaren und innovativen Bildungsformaten bieten wir Pädagog*innen Raum für Selbstermächtigung, gegenseitige Bestärkung und kritische Auseinandersetzung mit den Potentialen und Herausforderungen zukunftsfähiger Bildung.

Du wünschst dir einen ermächtigenden Impuls an deiner Institution, suchst nach Inspiration oder willst selbst aktiv werden?

Informiere dich auf dieser Seite über unsere Arbeit und melde dich gerne bei uns:

werkstatt-well@gmx.at

 

Mehr zu WeLL kannst du nachlesen in der UNESCO Broschüre 2018 "Global Citizenship Education in der Praxis" ab Seite 111.

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"WeLL bedeutet für mich:
Inspiration für mein pädagogisches und menschliches Sein,
Raum für Reflexion und Vernetzung auf der Herzensebene
und Möglichkeit zum Austausch auf Augenhöhe.

Für mich waren die Veranstaltungen der WeLL nicht nur eine gelungene,
sondern eine ganz und gar essentielle Ergänzung zu den Lehrveranstaltungen
der universitären LehrerInnenbildung."

Yvonne (Teilnehmerin 2018)

Emanzipatives Lernen & Lehren

 

In der Tradition von Bildungspionier*innen wie Paulo Freire und Bell Hooks verstehen wir Bildung als "Praxis der Freiheit", in der Menschen sich selbst und die Welt neugierig erforschen und üben, ihr Leben und die Gesellschaft im Dienst des Gemeinwohls zu gestalten.

Grundprinzipien unserer Arbeit:

We-Q - Vom ICH zum WIR

Effektive Vertrauensbildung, Kooperation sowie Kokreation sind eine wesentliche Basis unserer Arbeit. Denn im Bewusstsein, dass wir Menschen zutiefst soziale Wesen sind, begreifen wir Lernen immer als sozialen Prozess. So schaffen wir nicht nur Raum für höchst wirksame Lernprozesse, sondern bieten auch die Gelegenheit, zu erleben, wie es sich anfühlt, Teil einer Potentialentfaltungsgemeinschaft zu sein.

Empowerment

Die zentrale Ausrichtung unserer Arbeit ist die Stärkung der Selbstwirksamkeit. Dazu schaffen wir sichere Räume, in denen

  • die eigene Identität erforscht und erweitert werden kann,

  • Erfahrungen von Unterdrückung und Emanzipation geteilt werden können,

  • bedingungslose Anerkennung und Solidarität erlebt werden können,

  • die eigenen Fähigkeiten anerkannt und erprobt werden können.


Damit beugen wir auch Diskriminierung vor und wirken ihren Folgen entgegen.

 

Glokales Lernen

In unserer globalisierten Welt sind lokales Handeln und globale Prozesse untrennbar miteinander verschränkt. Mit unserer Arbeit bieten wir die Möglichkeit,

 

  • komplexe Zusammenhänge erfahrungsbasiert zu begreifen,

  • die Möglichkeiten und Grenzen zukunftsfähiger Bildung zu erforschen,

  • die zutiefst politische Rolle als Pädagog*in in einer Welt im Wandel zu reflektieren.

Verkörperung

In der jüngeren Zeit kommt das Wissen über die Zusammenhänge zwischen kognitiven, emotionalen und somatischen Lernprozessen endlich im Mainstream an. Bei WeLL nützen wir seit Beginn an das Potential der Verkörperung um mit Methoden aus Erlebnis-, Spiel-, Outdoor- Theater- und Tanzpädagogik nachhaltig wirksame Lernerfahrungen zu ermöglichen.

Quellen:

FREIRE, Paulo (1998): Pädagogik der Unterdrückten: Bildung als Praxis der Freiheit. Hamburg: Rowohlt.

HOOKS, Bell (1994): Teaching to transgress : education as the practice of freedom. New York, London: Routledge.

HÜTHER, Gerald (2011): Was wir sind und was wir sein könnten: Ein neurobiologischer Mutmacher. Frankfurt am Main: Fischer.

 

KECHAJA, Maria (2019): Was ist Empowerment. In: Andreas Foitzik; Lukas Hezel (Hg.): Diskriminierungskritische Schule. Einführung in theoretische Grundlagen. Weinheim, Basel: Beltz.

MAURIC, Ursula (2016): Global Citizenship Education als Chance für die LehrerInnenbildung: bestehende Praxis, Potenzial und Perspektiven am Beispiel der Pädagogischen Hochschule. Münster: Waxmann.

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